Freitag, 19. April 2024
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Gegendemo zur Regenbogenparade hielt Polizei in Atem

Während bei der Regenbogenparade alles friedlich von statten ging, hatte die Polizei einige hundert Meter beim Stephansplatz alle Hände voll zu tun - der erzkonservative „Marsch für die Familie“ sorgte für Proteste.

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Es war nur eine Handvoll Teilnehmer:innen, überwiegend aus dem erzkonservativen oder rechts-klerikalen Milieu, die während der Regenbogenparade mit dem „Marsch für die Familie“ gegen das friedliche Fest der Vielfalt Stellung beziehen wollte.

Die Zahl der Teilnehmer blieb deutlich unter den 500 Personen, die von den Veranstalter:innen erwartet worden war. Sie wollten vom Stephansplatz über den Graben und den Minoritenplatz bis zum Ballhausplatz marschieren – und damit nahe an die Regenbogenparade.

Weniger Teilnehmer als erwartet – Gegendemo in der Überzahl

Das wollte eine deutlich größere Gegenkundgebung linker Gruppen verhindern. Da es hier in der Vergangenheit schon zu Zusammenstößen gekommen war, war die Polizei mit ausreichend Sicherheitskräften vertreten. Unterstützung für die Beamt:innen aus Wien kam dabei aus Kärnten, Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark.

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Zusätzlich gab es auch eine Demonstration gegen die Gegendemonstration – der Polizei gelang es aber, alle Gruppen am Stephansplatz voneinander zu trennen. „Ziel der Polizei ist es, das Versammlungsrecht sowie den Schutz aller Teilnehmer zu gewährleisten und ein Aufeinandertreffen von möglichen Konfliktparteien zu verhindern“, erklärt Polizeisprecher Philipp Haßlinger dazu.

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