Laun poltert gegen Schwule und Lesben

Weihbischof fordert für Homosexuelle "Recht auf Heilung"

Andreas Laun
Josef Kuss/Bischofskonferenz

Wieder gibt es neue Angriffe des Salzburger Weihbischofs auf Lesben und Schwule. In einem Essay über die „Homosexualisierung der Gesellschaft“, das auf der konservativen Homepage kath.net veröffentlicht wurde, behauptet er, Homosexuelle würden wie Moslems denken, wenn sie behaupten, dass ihre sexuelle Orientierung nicht verändert werden könne. Schließlich sei es auch im Islam verboten, auszutreten.

Grund für die Empörung Launs ist die Entscheidung der niederländischen Regierung, der evangelischen Stiftung „Onze Weg“ die Förderungen zu streichen, weil sie versuchen, Lesben und Schwule zu „heilen“. Laun sieht in dieser Entscheidung eine „Entwicklung zur Homosexualisierung der Gesellschaft“.

LGBT-Aktivisten sind für Andreas Laun „unlogische Menschen“

Lesbischwule Aktivisten sind für Laun „unlogische Menschen“. Er fordert, dass Homosexuelle ein „Recht auf Gleichbehandlung“ mit Transsexuellen haben müssten. Seine Argumentation: Wenn diese ihr Geschlecht ändern lassen können, müssen es die Aktivisten genauso zulassen, die sexuelle Orientierung von Lesben und Schwulen zu ändern. „Wenn Menschen mit homosexuellen Neigungen eine Veränderung ihrer ’sexuellen Orientierung‘ anstreben, sind sie empört und wollen sie verbieten lassen.“, so Laun.

Laun ist bereits mehrmals durch homofeindliche Äußerungen aufgefallen. So bezeichnete er im Mai 2008 die aktive Teilnahme von Schwulen und Lesben am Deutschen Katholikentag als „skandalös“.