Montag, 26. Februar 2024
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Nach Regenbogenparade: Frau krankenhausreif geprügelt – wer kennt diesen Mann?

Am Rand der Regenbogenparade ist ein Unbekannter in der Wiener Innenstadt auf zwei Frauen losgegangen. Jetzt sucht die Polizei mit einer Fotofahndung nach ihm.

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Nicht für alle war die Regenbogenparade am 17. Juni ein friedliches Fest der Toleranz: Eine Gruppe von fünf Männern soll demnach gegen 18.50 Uhr vor der Brandstätte 1, in direkter Nähe des Stephansplatzes und der Rotenturmstraße, zwei Frauen queerfeindlich beschimpft haben. Wenig später sollen zwei von ihnen die Frauen in der Innenstadt getreten und mit den Fäusten geschlagen haben .

Der Tatverdächtige konnte trotz Sofortfahndung flüchten

Beide Frauen wurden bei dem Angriff verletzt, eine davon schwer. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und Abschürfungen und musste nach der Tat ins Krankenhaus eingeliefert und behandelt werden. Die Angreifer ergriffen die Flucht. Einer Frau, die sie aufhalten wollte, trat er in den Bauch. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Deshalb bittet die Wiener Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe. Sie veröffentlicht über Anordnung der Staatsanwaltschaft zwei Fotos des Tatverdächtigen. Er soll von mittlerer Statur sein, heller Hauttyp und einen Kurzhaarschnitt tragen. Bei der Attacke soll er eine helle Jeans, ein schwarzes Polo-Shirt sowie dunkle Schuhe angehabt haben.

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Auch anonyme Hinweise sind möglich

Zeug:innen, denen der Mann vor, während oder nach seiner Flucht aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch anonyme Hinweise sind möglich. Entgegengenommen werden sie im Kriminalreferat des Stadtpoliteikommandos Innere Stadt unter der Telefonnummer 01/31 310-992 18 10 oder bei jeder Polizeiwache.

Gegen die Männer wird wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung und Körperverletzung ermittelt. Beim Motiv für den Angriff gibt sich die Polizei trotz der Beschimpfungen noch zurückhaltend. „Wir ziehen natürlich Hate-Crime in Betracht und ermitteln in alle Richtungen“, erklärt Polizeisprecher Philipp Haßlinger gegenüber der Austria Presse Agentur (APA).

Hinweis: Der Verdächtige wurde mittlerweile ausgeforscht, wir haben deshalb die Fotos entfernt