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New Yorker Polizei hat schwulen Beamten diskriminiert

Ein Beamter soll wegen seiner sexuellen Orientierung bei einer Beförderung übergangen worden sein

Jetzt hat ein Gericht die New Yorker Polizei wegen Diskriminierung zu einer Zahlung von insgesamt 1,5 Millionen Dollar (das sind etwa 1,1 Millionen Euro) verurteilt.

Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass der stellvertretende Polizeipräsident den schwulen Beamten Robert Sorrenti nur deshalb von einer Beförderung ausgeschlossen hat, weil er schwul ist. Außerdem soll er zwei Kollgen Sorrentis, die ihn unterstützt haben, gemobbt haben, bis sie gekündigt haben.

Sorrenti hat sich 2001 für ein Antidrogen-Programm für Jugendliche beworben – und wurde dann abgelehnt. „Ich kann nicht schlafen, wenn ich weiß, dass so einer mit Kindern zu tun hat“, soll der Vorgesetzte gesagt haben.

Sorrenti und den beiden anderen Beamten wurden je 500.000 Dollar Schadenersatz zugesprochen, die Stadt New York wird gegen das Urteil berufen.