„Prince Charming“ flirtet auch wieder auf Vox

Ab Februar können Zuschauer:innen mit dem 31-jährigen Kim Tränka mitfiebern...

Kim Tränka
RTL

Vor gut einem halben Jahr hatte Kim Tränka im Streamingdienst RTL+ seine Premiere als dritter „Prince Charming“ – jetzt kommt die schwule Dating-Show auch ins Free-TV, wie die RTL-Gruppe heute angekündigt hat.

Ab 7. Februar soll „Prince Charming“ wieder Teil eines „Kuppel-Montags“ auf Vox, das auch Teil der RTL-Gruppe ist, werden: Dieser beginnt um 20.15 Uhr mit der vorwiegend heterosexuellen Dating-Show „First Dates Hotel“. Darin verkuppeln der Südtiroler Spitzenkoch Roland Trettl und sein Team in einem Hotel in Kroatien paarungswillige Singles.

Kim Tränka kann sich als „Prince Charming“ zwischen 18 Männern entscheiden

Danach, um 22.20 Uhr, geht’s dann nach Kreta, wo die „Prince Charming“-Villa steht. Der gebürtige Bremer Kim Tränka kann sich dann zwischen 18 Männern im Alter von 22 bis 40 Jahren entscheiden. Gedreht wurden die Folgen letzten Sommer. Zwischen August und Oktober wurden sie im Premium-Bereich des Streaming-Portals RTL+ gezeigt, dort sind sie auch noch jederzeit abrufbar.

Vox strahlt von „Prince Charming“ alle neun Folgen und eine Wiedersehensshow aus. Die Kombination aus zwei Dating-Formaten hintereinander soll die Fans von Kuppelsendungen zum Einschalten und Dranbleiben bewegen. Bereits die ersten beiden Staffeln von „Prince Charming“ sowie der lesbische Ableger „Princess Charming“ waren in Abstand zur Premiere im Streamingdienst im Free-TV auf Vox zu sehen.

Die nächsten Staffeln sind schon in Arbeit

Und das Konzept der gleichgeschlechtlichen Dating-Shows scheint die RTL-Gruppe zu überzeugen: Man sei mit den Abrufzahlen auf RTL+ zufrieden, heißt es aus Köln. Deshalb wurden bereits eine vierte Staffel von „Prince Charming“ und eine zweite Staffel von „Princess Charming“ bestellt. Bei der Ausstrahlung auf Vox gab es aber noch Luft nach oben – der Marktanteil der zweiten Staffel schwankte bei der werberelevanten Zielgruppe zwischen drei und sieben Prozent.

„Prince Charming“ basiert auf einem US-amerikanischen Format, das 2016 unter dem Titel „Finding Prince Charming“ auf dem LGBTI-Sender Logo Premiere hatte – und schon nach einer Staffel eingestellt wurde. Nach dem Erfolg der deutschen Version gibt es mittlerweile auch in den Niederlanden, Polen und Dänemark eigene „Prince Charming“-Ableger.